Wie verändert Machine Learning SEO?

Peter am in Online MarketingVisibility

Prinzipiell ist das Thema Machine Learning in der „digitalen Welt“ nichts Neues. Bereits seit einigen Jahren gibt es Systeme und Anwendungsbereiche, die sich via Machine Learning Technologien selbstständig „weiterentwickeln“. Was das für die Suchmaschinenoptimierung bedeutet, lesen Sie hier.

Prinzipiell ist das Thema Machine Learning in der „digitalen Welt“ nichts Neues. Bereits seit einigen Jahren gibt es Systeme und Anwendungsbereiche, die sich via Machine Learning Technologien selbstständig „weiterentwickeln“.

Vor allem durch die steigende Bekanntheit von sprachbasierten Assistenten wie Amazon Echo (Alexa) oder Google Home (Assistant) ist das Thema Machine Learning derzeit aktueller und interessanter denn je. Auch diese Systeme, die für den „Hausgebrauch“ entwickelt sind, lernen selbstständig dazu und entwickeln sich alleine weiter.

Der Einsatz von Machine Learning bei Google reicht allerdings schon weiter zurück – so sind sich Experten sicher. Bereits 2013 wurde vom Suchmaschinenriesen das Hummingbird Update in den Algorithmus eingespielt. Das Ziel des Updates war, sprachbasierte Suchanfragen besser verstehen bzw. interpretieren zu können, damit dem Suchenden die relevantesten Ergebnisse geliefert werden.

2015 gab Google bekannt, dass mit dem RankBrain Algorithmus ein weiterer Schritt zur Verbesserung der Interpretation einer Suchanfrage eines Nutzers gemacht wurde. RankBrain gilt neben Backlinks und Content als einer der wichtigsten Faktoren zur Berechnung der Platzierungen von Suchergebnissen. Dieser sich selbst weiterentwickelnde Algorithmus versucht speziell bei neuen, noch nie getätigten Suchanfragen, zu erraten, was die Suchintention des Nutzers hinter der Eingabe ist. Die entsprechenden Ergebnisse werden dem Nutzer gezeigt und das weitere Verhalten der Nutzer wird von Google gespeichert.

In aller Kürze: Durch diesen eigenständigen Prozess erweitert sich der Algorithmus ständig selbst und lernt dazu. Kennzahlen und das Verhalten der Nutzer helfen dabei, dass künftig tatsächlich die relevantesten Ergebnisse dem Nutzer präsentiert werden.

Doch was bedeutet das nun für SEO?

Ganz weit in die Zukunft gedacht bedeutet das, dass Google wahrscheinlich auf andere, traditionelle Rankingfaktoren wie Backlinks, Meta-Daten usw. nicht mehr angewiesen wäre, um dem Nutzer das beste Ergebnis zu liefern. Diese „alten“ Faktoren lassen sich bisher über verschiedenste SEO-Maßnahmen beeinflussen. Sind die Algorithmen einmal so ausgereift, wird es neue Wege geben müssen, wie positive Effekte im Zusammenhang mit guten Rankings erzielt werden können. Auf die bisher sehr effektiven, traditionellen Methoden wird Google aber wahrscheinlich verzichten können. Aber wie gesagt: Das ist reine Zukunftsmusik.

Bis es soweit ist, werden Suchmaschinen weiterhin in der Entwicklung einen Fokus darauf setzen, Inhalte einer Website bestmöglich interpretieren zu können. Natürlich werden auch hier Machine Learning Technologien im Einsatz sein oder bestehende Algorithmen weiterentwickelt werden.

Mittels konkreten und gezielten Maßnahmen auf inhaltlicher Ebene, können Websitebetreiber von den Algorithmen profitieren. Inhalte müssen für den Nutzer geschrieben sein und unbedingt Mehrwert bieten. Auf der Website müssen alle Fragen, die ein Kunde haben könnte geklärt werden. Zudem können Websitebetreiber Suchmaschinen in der Interpretation unterstützen. Hier gibt es beispielsweise bereits die Möglichkeit von Markups (Schema.org), die bestimmte Inhalte entsprechend kennzeichnen. Werden diese Faktoren berücksichtigt, ist man auch für die Zukunft gut gewappnet.

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