GEO-Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit in der KI-Suche - eMAGNETIX

GEO-Maßnahmen für mehr Sichtbarkeit in der KI-Suche

Katrin am in Online MarketingVisibilityContent

Stell dir die KI-Suche wie einen modernen Bibliothekar vor. Du stellst ihm eine Frage, er hört zu, denkt nach und präsentiert dir eine Auswahl an Antworten und Quellen, von denen er überzeugt ist, dass sie für dich relevant sind. Was er nicht erwähnt, existiert für dich in diesem Moment nicht. Und genau hier liegt die Herausforderung für Unternehmen.

Warum? Weil viele Entscheidungen heute oft schon vor dem ersten Klick fallen – nämlich in der Konversation mit der KI.

Das Wichtigste in Kürze

Wird dein Unternehmen in der KI-Suche nicht genannt, wird es von potenziellen Kund:innen im schlimmsten Fall gar nicht erst in Betracht gezogen. Sichtbarkeit in der KI-Suche hat damit einen direkten Einfluss darauf, welche Anbieter überhaupt in die engere Wahl kommen und bei wem Anfragen, Leads und letztlich Umsätze landen.

Von der Suchmaschine zur Antwortmaschine

Menschen suchen nach wie vor über Google oder andere Suchmaschinen. Immer öfter nutzen sie jedoch KI-Assistenten wie ChatGPT, Gemini, Perplexity und Co., um sich zu orientieren und Entscheidungen zu treffen. Suchmaschinen werden natürlich weiterhin genutzt – allerdings eher zur Validierung der KI-Antworten anstatt zur tiefgehenden Recherche. Das bedeutet jedoch nicht, dass SEO keine Rolle mehr spielt. Im Gegenteil. SEO entwickelt sich weiter. Der Fokus verschiebt sich von einzelnen Rankings hin zur Frage, wo Inhalte wahrgenommen werden und wie sie interpretiert werden. Sichtbarkeit entsteht nicht mehr an einem einzigen Ort, sondern über viele Touchpoints hinweg.

 

Suchmaschine vs. Antwortmaschine - eMAGNETIX

Warum mehr Content nicht automatisch mehr Sichtbarkeit bringt

Ein häufiger Trugschluss: „Content ist mit KI schnell produziert, also machen wir mehr davon.“ Doch genau das ist der falsche Ansatz. Nur weil Inhalte mit KI einfach erstellt werden können, heißt das nicht, dass das auch sinnvoll ist oder zur Sichtbarkeit beiträgt.

KI-Systeme fassen Informationen zusammen, bewerten Zusammenhänge und greifen auf das zurück, was sie als qualitativ hochwertig, passend und vertrauenswürdig erkennen. Content ohne klare Aussage, ohne echten Mehrwert oder ohne saubere Struktur wird dabei schnell aussortiert. Erfolgreiche Inhalte orientieren sich nicht (nur) daran, was Unternehmen gerne nach außen kommunizieren möchten, sondern vor allem daran, welchen Informationsbedarf Nutzer:innen haben – also was diese wissen möchten oder was sie beschäftigt. Content, der diesen Bedarf verständlich und konkret erfüllt, wird von KI-Assistenten eher aufgegriffen und zitiert.

Früher ansetzen, nicht später reparieren

Ein entscheidender Unterschied zwischen klassischem SEO und GEO liegt im Timing. Bei SEO werden Inhalte erstellt und meist erst später optimiert. Bei GEO ist dieser Ansatz nur noch bedingt wirksam. KI-Systeme lernen aus bestehenden Mustern, aus wiederkehrenden Themen und aus konsistenten Signalen. Unklare Positionierungen oder widersprüchliche Inhalte lassen sich im Nachhinein kaum geradebiegen. Deshalb sollte GEO bereits bei der Konzeption – beispielsweise einer neuen Website – ansetzen: Wofür soll eine Marke stehen? Welche Themen soll sie besetzen? Und in welchem Kontext soll sie genannt werden? Diese strategischen Überlegungen bilden die Basis für konkrete GEO-Maßnahmen und nachhaltige Sichtbarkeit in der KI-Suche. Dann braucht es einen klaren Plan, der zu den Zielen und Werten eines Unternehmens passt und bei dem alle Schritte stimmig über sämtliche Kanäle hinweg aufeinander abgestimmt sind.

Die GEO-Strategie steht. Und wie geht’s nun weiter?

Die gute Nachricht noch einmal: GEO kommt nicht mit komplett neuen Spielregeln daher. Allerdings brauchen wir heute ein klares Verständnis dafür, was weiterhin gilt und wo sich der Fokus verschiebt.

Das Fundament bleibt SEO

Ohne solides Fundament gibt es keine Sichtbarkeit. Technische Suchmaschinenoptimierung ist weiterhin die Basis, auch für die KI-Suche. Inhalte müssen gecrawlt, indexiert und verstanden werden können. Performance, Ladezeit und strukturierte Daten spielen dabei eine zentrale Rolle. Sie helfen Suchmaschinen und der KI, Inhalte schneller zu erfassen und korrekt einzuordnen. Auch klassische OnPage-Elemente wie Meta-Daten, eine saubere Ausweisung der Überschriften und klare semantische Strukturen bleiben wichtig. Sie liefern den Kontext, den KI-Systeme brauchen, um Inhalte richtig zu interpretieren.

Vertrauen und Autorität aufbauen

KI-Systeme wollen verlässliche Quellen nutzen. Deshalb bleiben OffPage-Signale ein zentraler Faktor. Hochwertige Backlinks sorgen weiterhin für Basisautorität, doch klassische Links allein reichen nicht mehr aus. Digitale PR beispielsweise gewinnt deutlich an Wichtigkeit. Auch Bewertungen auf verschiedenen Plattformen und Social Signals zahlen auf das Vertrauen in ein Unternehmen ein. Ganz generell braucht es einfach ein harmonisches Gesamtbild über alle relevanten Kanäle und Touchpoints hinweg. Dabei gilt weiterhin: Qualität vor Quantität. Es geht nicht darum, überall präsent zu sein, sondern an den richtigen Stellen.

Content als Schlüssel zur Themenführerschaft

Das Um und Auf für Citations (= Erwähnungen in der KI-Suche) ist hochwertiger Content. KI-Systeme zitieren jene Quellen, die Themen ganzheitlich abdecken, Tiefe bieten und Expertise vermitteln. Entscheidend ist, Inhalte so aufzubereiten, dass sie echten Mehrwert bieten und Autorität im jeweiligen Themen- bzw. Fachbereich zeigen. Besonders gut funktionieren Inhalte wie Success Stories, Fallstudien, persönliche Erfahrungsberichte oder exklusive Daten, beispielsweise aus durchgeführten Umfragen. Auch Interviews und Expertenzitate stärken die Wahrnehmung als glaubwürdige Quelle.

 

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„Es geht darum zu wissen, wie der Bibliothekar, dem Nutzer:innen Fragen stellen, tickt und ihm die richtigen Informationen zu geben.“

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Sichtbarkeit durch GEO mit den richtigen Maßnahmen steuern

Sichtbarkeit in der KI-Suche ist kein Zufall. KI-Systeme greifen auf viele Quellen zurück, und genau diese lassen sich beeinflussen. Im Visibility Marketing verbinden wir SEO, GEO, Content, Online-PR und weitere Maßnahmen zu einer stimmigen Gesamtstrategie, die ganz genau zu deiner Marke und zu deinem Unternehmen passt.

Richte dein digitales Ökosystem auf KI-Systeme aus

Letztendlich geht es darum zu wissen, wie der Bibliothekar, dem Nutzer:innen Fragen stellen, tickt und ihm die richtigen Informationen zu geben. KI-Systeme entscheiden nicht willkürlich, sondern auf Basis dessen, was sie bereits wissen und was sie finden, einordnen und als relevant bewerten können. Wer hier frühzeitig die richtigen Maßnahmen setzt, sein Unternehmen und seine Marke klar positioniert und sein digitales Ökosystem konsistent auf- und ausbaut, erhöht die Chance, genau dann genannt zu werden, wenn Entscheidungen anstehen.

Genau dabei begleiten wir dich: Wir entwickeln eine klare Strategie für deine Sichtbarkeit in der KI-Suche und setzen die passenden Maßnahmen für dich oder gemeinsam mit dir um. So sorgen wir dafür, dass deine Marke im richtigen Kontext, mit den richtigen Inhalten und zur richtigen Zeit in der KI-Suche aufscheint.

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